Ghost Recon Future Soldier Fanday - Unser Eindruck in Wort und Bild
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 00:00 Uhr

Ghost Recon Future Soldier – Der Fanday und unser Eindruck

Am 30. April veranstaltete Ubisoft nun den Fanday zum neuesten Ghost Recon Ableger Future Soldier in Berlin. 15 Teilnehmer durften sich als exklusive Auserwählte in den harten Kampf um’s Überleben des Ghost Recon Teams stürzen – darunter auch wir von ghostrecon-game.de.

Bewaffnet mit Kamera und guter Laune stürmten wir auf das Berliner Charite Gebäude zu. Ein gut ausgewähltes Ambiente, dass genau die richtige Atmosphäre für Ghost Recon Future Soldier versprühte. Nix mit weißen Wänden und Marmorboden: Alte Backsteinwände, die teilweise blanke Stellen zeigten, zwischendrin ein kleiner Torbogen, der ebenso viele Macken aufwies, wie die Wände selbst. Hörsaalruine ist wohl der passende Begriff, den auch die Verantwortlichen des Medizinhistorischen Zentrums gerne benutzen. Dagegen wirkten die weißen Lederhocker als gelungener Kontrast und natürlich die Technik selbst: Schwarze Xbox Konsolen, schwarze Bildschirme und Headsets durften zur Koopschlacht nicht fehlen – aber der Reihe nach.

Ghost Recon Alpha - Die Vorgschichte
Denn zuerst gab es die Begrüßung mit Bier, Cola und Energy Drink (für den richtigen Gamer =) ). Gut abgefüllt überraschten uns die Verantwortlichen dann mit dem Kurzfilm Ghost Recon Alpha, den wir schon vor der eigentlichen Premiere am 3. Mai zu Gesicht bekamen. Der 20 Minuten lange Kurzfilm zeigte die Vorgeschichte des Ghost Recon Teams um Kozak, dem Anführer der Eliteeinheit. Klar, die Wirkung des kleinen Films entfaltet sich wohl erst, wenn man die Solokampagne zuerst gespielt hat, denn man bleibt trotz famoser Action doch leicht im Dunkeln, was die Story und die Motive der Figuren angeht. Ist eben noch nicht genügend Identifikationspotenzial vorhanden. Trotzdem soll dieses „im Dunkeln bleiben“ wohl auch der Sinn dieses Kurzfilms sein, weil er gleichzeitig als Cliffhanger zum eigentlichen Spiel dienen soll.

Das Einzige was wohl bei diversen Tom Clancy’s Produktionen als Markenzeichen bleibt und man sofort verstanden hat: Amerikaner gegen Russen + Nukleare Bombe.

Nach dieser netten Dreingabe ging es dann an das Buffet, das recht ausgefallen war. Es war sozusagen ein Sammelsurium von vielen kleinen Happen, die man sich auf den Teller legte, mit kleinen Gaumenfreuden, die nicht nur für Gamer ungewöhnlich waren. Ziegenkäse mit Aprikosenmarmelade isst man auch nicht alle Tage. Interessante Kombination.

Koop – Kommunikation ist das A und O

Nach Speis und Trank ging es dann für viele gleich los. Die Plätze wurden belegt, die genau auf die Anzahl der Teilnehmer abgestimmt waren und es wurde fröhlich gezockt. Antoine Emond, internationaler Community Developer stand, u.a mit dem deutschen Ubisoft Team Annick Vins, und Christoph Geissler, den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite und halfen bei den ersten Schritten ins Gefecht.

Neben zwei Kampagnenmissionen durften wir auch den Guerilla Modus anspielen. Ein Team bestand aus vier Mitspielern, die sich paarweise gegenüber saßen.

Der Koop gefällt mir im Vergleich zum Multiplayer am Besten und wird vermutlich auch einer der Schwerpunkte des Spiels. Wo man im Muliplayer mit ramboartigem Verhalten ans Ziel kommt -a la Call of Duty - bekommt im Koop endlich das, was die Serie auszeichnet: Taktik. Denn hier muss kommuniziert werden, gerade auch dann, wenn Ziele markiert werden und von den jeweiligen Spielern anvisiert werden müssen. Das Timing muss stimmen und natürlich auch die Zielauswahl, soll heißen, man muss aufpassen, dass man ein Ziel nicht mit doppelten Playern belegt. Auch das strategische Vorgehen muss besprochen werden, denn häufig liegen die Ziele nicht dicht beieinander, sondern im jeweiligen Lager zerstreut. Das heißt, einer muss z.B links lang gehen, der andere in der Mitte und einer rechts, während der letzte Rückendeckung gibt. Es entsteht gerade bei diesen strategischen Punkten ein besonderes Feeling und jeder Spieler wird und ist wichtig, da er seinen Part erfüllen muss. Ebenfalls ist das Abstimmen der Benutzung von Gadgets sinnvoll, da es dem Team schmerzlich bewusst wird, wenn Drohnen oder Raketen unnötig verbraucht werden. Man kann ja nie wissen, was gerade um die Ecke kommt.

Das wäre das Stichwort für den Guerilla Modus, der solche Aktionen hart bestraft. Die Spieler müssen 50 Wellen abwehren, die natürlich bei jedem neuen Level an Schwierigkeitsgrad zu legen. Die gegnerische KI wird bissiger und gemeiner, da auch die Anzahl drastisch erhöht wird und man des Öfteren gute Nacht sagt – oder in dem Falle brüllt. Schafft man eine gewisse Punktzahl, bekommt der Spieler übrigens neue Fähigkeiten für einen bestimmten Zeitraum zugeteilt. So kann man beispielsweise länger unsichtbar bleiben unabhängig von den Aktionen, bei denen normalerweise die Tarnung auffliegt. Geschütze können aufgestellt werden, Raketen können für gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt werden und vieles mehr. Eine richtige Materialschlacht eben.

Optisch macht der Koop einen guten Eindruck, lediglich die Texturen sind auf der Xbox manchmal nicht recht scharf oder matschig und auch das fehlende Antialiasing fällt auf, ist aber nicht dramatisch. Allerdings war dies ja auch eine Vorfassung, die zum größten Teil solide lief, bis auf ein paar kleinere Abstürze, aber immerhin kaum Bugs.

Zum Abschluss schenkte uns das Team noch ein schönes Goodie Paket:
-    Ein T-Shirt mit dem Aufdruck Ghost Recon Future Soldier auf der Vorderseite und auf der Rückseite „Fanday 30. April 2012 Berlin“  
-    Eine grüne Mütze mit der Aufschrift Ghost Recon Future Soldier – sehr schick
-    Einen leuchtenden Ghost Recon Aufkleber
-    Die Vorbestellerbox mit einem exklusiven Ghost Recon Bandana
-    Ghost Recon Hundemarken

Fazit: Für mich persönlich ein gelungener Tag. Das Team war freundlich und hilfsbereit, man hat neue Kontakte geknüpft und die Atmosphäre war sehr entspannt. Auch die Übernachtung, die Ubisoft für Teilnehmer außerhalb von Berlin arrangierte, war gelungen.

Zu guter Letzt: Der Koop macht einiges her, und verspricht für die Neuausrichtung der Serie einen spaßigen und gelungenen Mix aus Taktik, Strategie, Teamplay und Action.

 

Unser kleines Videospecial

Ubisoft TV


 

 

 
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